In den letzten Wochen hat sich für mich einiges verändert – nicht einfach äußerlich, sondern innerlich, tief und spürbar. Vieles, was lange in mir gearbeitet hat, durfte jetzt nach außen treten. Und so wurde aus dem, was einmal „der Perspektivwechsel“ hieß, etwas viel Persönlicheres, Wärmeres, Tieferes: blind geglaubt .

Vielleicht verfolgst du meinen Weg schon länger, vielleicht bist du erst ganz neu hier – ganz egal, ich möchte dich heute mitnehmen in das, was sich verändert hat. Ich erzähle dir, warum ich den Namen geändert habe, was mir „blind geglaubt“ bedeutet, welche Formate jetzt entstanden sind – von Podcast bis WhatsApp-Kanal , von Instagram bis YouTube – und was mein Herz wirklich antreibt.  Warum ich einen neuen Namen brauchte – und warum „blind geglaubt“ genau mein Herz trifft Ich habe viele Jahre unter dem Namen „der Perspektivwechsel“ geschrieben. Und dieser Name hatte seinen Sinn: Ich wollte Menschen helfen, einen anderen Blick zu bekommen – auf Behinderung, auf das Leben, auf Gott. Gerade als blinder Mensch schien das logisch: Ich kann nicht sehen, aber ich kann etwas erzählen über das, was man nicht mit den Augen erkennt. Über Perspektiven, die sich ändern, wenn man selbst mitten im Leben herausgefordert wird.

Aber irgendwann hat sich dieser Name für mich nicht mehr ganz stimmig angefühlt. Er war mir zu abstrakt, zu sachlich, zu wenig ich.

Denn mein Leben ist nicht einfach ein Perspektivwechsel. Es ist ein Kampf , eine Suche , ein Glaube , eine Geschichte zwischen Welten – und es ist ein Leben, das nicht nur von Blindheit geprägt ist, sondern auch von einer tiefen Verbindung zu zwei Kulturen: Deutschland und Brasilien .

Ich wurde in Brasilien geboren – und mit knapp zwei Jahren nach Deutschland adoptiert. Diese Geschichte prägt mich bis heute. Ich lebe in zwei Sprachen, zwischen zwei Heimatgefühlen, mit Wurzeln, die lange unklar waren – und mit einer Identität, die nicht in eine Schublade passt. Ich bin schwarz, blind, deutsch-brasilianisch, gläubig, sensibel, stark und verletzlich zugleich.

All das spiegelt sich im neuen Namen wider: „blind geglaubt“ .

Der Name klingt vielleicht im ersten Moment provokant. Aber für mich ist er ein Bekenntnis. Ich glaube , obwohl ich nichts sehe . Ich glaube an einen Gott, den ich nicht mit den Augen sehen kann – aber mit dem Herzen spüre. Ich glaube daran, dass meine Geschichte – mit aller Zerbrochenheit – ein Ort ist, an dem etwas Gutes wachsen kann. Und ich glaube daran, dass Hoffnung auch dort aufscheint, wo andere nur Dunkelheit sehen. „blind geglaubt“ steht für genau das:
Für Glaube ohne Beweis.
Für Vertrauen trotz Schmerz.
Für Echtheit statt Fassade.
Für meinen Weg – zwischen Licht und Schatten, zwischen zwei Kulturen, mit einem Herzen, das lernen musste, sich selbst zu tragen.

Und obwohl der Name neu ist, bleibt die Adresse meiner Website weiterhin http://www.derperspektivwechsel.com – einfach, damit alle, die mich schon länger begleiten, mich auch weiterhin finden.

Der Podcast: Gedanken aus meinem Alltag, mit Herz, mit Hoffnung, mit Gott Ein ganz neues Herzensformat ist mein Podcast, den du auf Spotify findest unter dem Namen: „Blind geglaubt – der Podcast mit Hoffnung, Impulsen und Ermutigung“ Was dich dort erwartet, ist ganz nah an meinem Alltag. Ich starte mit kurzen Tagesimpulsen – ehrliche Gedanken, oft mitten aus einem Spaziergang, aus einem Moment des Innehaltens, aus meinem Leben. Ich teile, was mich bewegt. Mal geistlich, mal persönlich, mal theologisch. Immer echt.

In Zukunft wird es aber auch längere Folgen geben – über die Themen, die mir am Herzen liegen: • Mein Leben als blinder Mensch in einer Welt, die auf Sichtbarkeit setzt
• Mein Theologiestudium – und was es mit mir macht
• Mein Ringen mit Kirche – und meine Hoffnung auf Veränderung
• Mein Weg zwischen Brasilien und Deutschland, zwischen Identität und Sehnsucht
• Meine Erfahrungen als Adoptivkind – und die Fragen, die niemand so leicht beantwortet
• Und meine Versuche, Gott zu verstehen – mitten im Chaos des Alltags Dafür baue ich gerade mein Wohnzimmer in ein kleines, barrierefreies Ton- und Musikstudio um. Dort sollen meine Gedanken ihren Platz bekommen. Ich werde aufnehmen, singen, spielen, erzählen. Nicht perfekt, aber echt.

Ich wünsche mir, dass dieser Podcast für dich zu einem Ort wird, wo du dich verstanden fühlst. Wo du Kraft tanken kannst. Und wo du spürst: Du bist nicht allein.

Der WhatsApp-Kanal – nah, direkt und endlich barrierefrei

Ein zweites neues Format ist mein WhatsApp-Kanal: „Johannes | blind geglaubt“ Dieser Kanal bedeutet mir unglaublich viel. Weil er für mich als blinder Mensch endlich ein Ort ist, an dem ich barrierefrei und direkt Inhalte teilen kann. Keine komplizierten Tools. Kein Algorithmus, der entscheidet, ob du meine Beiträge überhaupt siehst. Kein Stress mit Design oder Formatierungen. Nur ich – und du.

Ich teile dort: • neue Tagesimpulse
• Podcastfolgen
• persönliche Gedanken
• kleine Erlebnisse aus meinem Alltag
• manchmal auch einfach ein Gruß, eine Frage, eine ehrliche Stimme Für mich ist das wie ein moderner Briefwechsel. Ich kann spontan etwas mitteilen – und weiß, dass es wirklich bei dir ankommt. Und du kannst selbst entscheiden, ob du etwas zurückschreiben möchtest. Ganz ohne Verpflichtung.

Was ich besonders schön finde: Über WhatsApp erreichen mich oft Nachrichten von Menschen, die sagen, dass sie sich dort endlich wirklich gemeint fühlen – weil nichts untergeht, nichts „versickert“, sondern alles so ankommt, wie ich es gemeint habe.

Instagram – ehrlich, unperfekt, mit Tiefgang

Auf Instagram findest du mich unter @blind_geglaubt . Und gleich vorneweg: Mein Profil ist kein Influencer-Kanal. Kein Hochglanz. Keine gestellten Bilder. Kein Versuch, perfekt zu wirken.

Ich zeige, wie mein Leben wirklich ist – mit Blindheit, mit Glauben, mit Asthma, mit Erschöpfung, mit Sehnsucht, mit kleinen Lichtblicken und vielen Fragen.

Ich poste: • Videos mit Tagesimpulsen
• Gedanken zum Glauben
• Einblicke in mein Theologiestudium
• Persönliche Erfahrungen mit Kirche, Behinderung, Inklusion
• und immer wieder auch Texte über mein Aufwachsen zwischen Brasilien und Deutschland, über Identität, Zugehörigkeit, Verletzung und Hoffnung Es kann sein, dass manche Beiträge ungewohnt wirken. Nicht „instagrammable“. Aber genau das ist gewollt. Ich möchte, dass mein Kanal echt ist. Nicht laut, aber ehrlich. Nicht perfekt, aber menschlich.

Ich will einen Ort schaffen, an dem Menschen sich wiederfinden können. Gerade die, die sich sonst oft übersehen fühlen. Und ich möchte zeigen: Blindheit, Glaube, Kultur, Heilung, Fragen und Brüche – das alles darf Raum haben.

YouTube – Musik, Alltag und mein Leben mit Blindheit

Auch auf YouTube entsteht gerade vieles. Schon bald findest du dort: • meine Tagesimpulse als Video • Musikbeiträge mit Ukulele, Pandeiro, Keyboard oder Cajon
• Erzählungen und Vlogs über mein Leben mit Blindheit
• Einblicke in mein Studium, meine Gemeinde-Arbeit, meinen Alltag
• und immer wieder auch Videos zu den Themen: Inklusion, Glaube, Lebensmut Ich möchte dich mitnehmen in mein Leben – nicht als perfekte Show, sondern als ehrliche Einladung: So lebe ich. So glaube ich. So kämpfe ich. So hoffe ich. YouTube ist für mich eine neue Möglichkeit, Menschen zu erreichen, die eher visuell unterwegs sind oder gerne bewegte Bilder mit Stimme verbinden. Ich freue mich riesig darauf, dort bald noch mehr zu zeigen – auch, weil ich glaube, dass viele Menschen viel zu wenig über das Leben mit Blindheit, Adoption, kultureller Vielfalt und Glauben wissen.

Die Website erstrahlt im neuen Gewand

 Neues Layout auf der Website – übersichtlicher, klarer, einladender Neben dem neuen Namen hat sich auch das Layout meiner Website deutlich verändert . Ich habe versucht, alles ein bisschen aufgeräumter und leichter zugänglich zu gestalten, damit du dich besser zurechtfindest – egal, ob du ganz neu hier bist oder mich schon länger begleitest.

Ganz oben auf der Seite findest du jetzt eine Menüleiste , die du einfach öffnen kannst. Dort erwarten dich zunächst die wichtigsten Direktlinks zu meinen Kanälen :
👉 Zum Podcast
👉 Zum WhatsApp-Kanal
👉 Zu Instagram
👉 Und zu YouTube

So kannst du mit einem Klick direkt dorthin springen, wo du am liebsten unterwegs bist oder was dich gerade besonders interessiert.

Darunter findest du dann die neuen Kategorien , in die ich all meine Blogbeiträge einsortiert habe. Das macht das Stöbern viel einfacher:
Wenn dich zum Beispiel besonders meine Reihe über „Jesus lebt“ interessiert, dann klick einfach auf diesen Menüpunkt – und du bekommst ausschließlich die Beiträge zu diesem Thema angezeigt.
Oder wenn du mehr über meine Adoptivgeschichte erfahren möchtest – über meine Wurzeln in Brasilien, das Aufwachsen in Deutschland, meine Identitätsfragen, meinen Schmerz und meine Hoffnung – dann klick auf „Meine Adoptivgeschichte , und du landest direkt bei allen dazugehörigen Texten.

Ich wünsche mir, dass du dadurch noch leichter das findest, was dich gerade bewegt. Vielleicht entdeckst du ja beim Stöbern Texte, die du noch gar nicht gelesen hast – oder die jetzt, mit etwas Abstand, eine neue Bedeutung für dich bekommen.

Schau dich gern um, klick dich durch, nimm dir Zeit – die neue Struktur soll dir helfen, meinen Weg mitzugehen, aber auch deinen eigenen darin wiederzufinden.

Und wie geht’s jetzt weiter?

Im Oktober beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt: Ich werde meine erste feste Stelle antreten – bei der Stadtmission Darmstadt , im Rahmen meines dualen Studiums .

Für mich fühlt sich das nicht nur wie ein neuer Job an, sondern wie ein Ort, zu dem Gott mich ruft . Ich darf dort theologisch arbeiten, Menschen begleiten, predigen, zuhören, dienen – mit allem, was ich bin und was ich mitbringe.

Und das ist nicht wenig:
Meine Geschichte als Adoptivkind.
Mein Leben als blinder Mensch.
Mein Herz für benachteiligte Menschen.
Meine Leidenschaft für eine Kirche, die offener, echter, menschlicher wird.
Meine Sehnsucht nach Heilung – nicht nur für mich, sondern für andere.

Ich glaube, dass dieser Weg nicht ohne Grund genau jetzt beginnt. Ich bin bereit, mich einzubringen. Und ich nehme alles, was ich online teile – Podcast, WhatsApp-Kanal, Instagram, YouTube – mit in diese Arbeit hinein . Denn das alles gehört zu mir. Es ist kein Projekt. Es ist mein Herz. Mein Glaube. Mein Ruf. Ich möchte Menschen erreichen. Trösten. Ermutigen. Herausfordern. Und zeigen:
Du bist nicht allein.
Du darfst glauben.
Du darfst zweifeln.
Du darfst anders sein.
Und du darfst trotzdem deinen Platz haben.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..