Neues YouTube-Video

Nicht nur die Homepage erwacht langsam wieder zum Leben, sondern auch mein YouTube-Channel. Nach langer Zeit habe ich endlich mal wieder ein neues Video hochgeladen, welches du dir ab sofort auf YouTube anschauen kannst.

In dem Video kannst du mich etwas besser kennen lernen und erfährst mehr über die Hintergründe und Hauptmotivation von Perspektivwechsel.

Das Video findest du Hier.

Falls dir mein YouTube Channel gefällt kannst du das Video sehr gerne teilen.

Falls du anregungen, Fragen oder Kritik hast schreib mir doch gerne

Eine Nachricht.

Perspektivwechsel is still alive: Mit frischem Wind, Jesus und neuer Ausrichtung in die Zukunft

Unglaublich aber wahr! Nach langer zeit gibt es mal wieder einen neuen Beitrag auf meinem Blog. Viel zu lange ist hier nichts passiert und der ein oder Andere hat sich vielleicht schon gefragt, ob der Blog Perspektivwechsel überhaupt noch existiert. Vielleicht haben viele Menschen die Website und die vergangenen Beiträge längst vergessen.

Wie auch immer! Dieser Beitrag ist der beste Beweis dafür, dass es Perspektivwechsel noch gibt und es in Zukunft wieder mehr Beiträge von mir geben wird.

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum es so lange keine Beiträge mehr gab? Dafür gibt es viele Gründe, die den Rahmen dieses Beitrags mehr als sprengen würden. Sagen kann ich aber, dass die vergangenen 12 Monate für mich alles andere als einfach waren. Es gab viele Veränderungen in meinem Leben und so manche schwere Krisen. Diese Krisen haben mich lange zeit vom Schreiben abgehalten, da ich Raum brauchte, vieles zu verarbeiten und mein Leben neu zu sortieren.

Ich habe mich auch oft gefragt, ob und wie es in Zukunft mit dem Blog weiter gehen soll. Hab ich den Leuten überhaupt noch etwas zu sagen? Gibt es überhaupt noch Menschen, die meine Beiträge lesen und beachten? Ist bei Perspektivwechsel überhaupt noch meine persönliche Identität zu erkennen? Bin ich auch trotz Krisen und Veränderungen noch Perspektivwechsel?

Auf diese Fragen galt es Antworten zu finden. Und meine Antwort lautet: „Ja, es geht weiter, wenn auch ein wenig anders!“

Natürlich wird es auch in Zukunft bei Perspektivwechsel hauptsächlich über das Leben mit Blindheit gehen. Es ist mir auch weiterhin ein Anliegen möglichst authentisch und ehrlich über spannendes, herausforderndes, lustiges und schönes aus meinem Alltag mit Blindheit zu erzählen. Stärker als bisher möchte ich dabei in Zukunft auch über meinen Glauben an Jesus Christus sprächen. Falls du dich jetzt fragst, wieso mein Christsein in Zukunft eine so wichtige Rolle einnehmen wird:

Für mich persönlich ist der Glaube an Gott als mein liebender Vater von zentraler Bedeutung. Ich werde oft von Leuten gefragt, wie ich es schaffe, trotz Behinderung so Lebensfreudig und zuversichtlich zu bleiben. Die ehrlichste Antwort, die ich auf diese Frage geben kann isst mein Glaube an Jesus Christus. Ich kann nicht authentisch über die Bewältigung meines Alltages mit Blindheit sprächen ohne zu sagen, dass all meine Zuversicht, Lebensfreude und Energie von Gott kommt. Der Glaube an Gott gibt mir jeden Tag aufs Neue die Zuversicht und Energie allen Herausforderungen selbstbewusst entgegenzutreten.

Ich möchte diese Hoffnung und Lebensfreude nicht nur für mich behalten, sondern anderen Menschen davon Erzählen. Ich hoffe, dass Gott meine Berichte und Erzählungen auch in Zukunft nutzen wird, um anderen Menschen Hoffnung und Ermutigung zuzusprechen. Es würde mich freuen, wenn mein Blog in Zukunft zu einem ermutigenden Zeugnis für möglichst viele Menschen werden darf. Des Weiteren sollen meine Texte und Videos zu einer Hoffnungsvollen Kraftquelle werden.

Hierzu möchte ich nicht nur die Homepage, sondern auch meine Instagram-Kanäle und meinen YouTube-Chanel nutzen.

Auf Instagram möchte ich mit dem Kanal blind_in_berlin kurz und bündig mit Fotos,Kurzvideos und Kurzen Texten über mein Leben in Berlin, mein Studium und meinen Glauben sprechen. Auf dem Insta-Kanal josinho_immanuel9 geht es hingegen mehr um meine Aktivitäten als Blindenfußballer von Hertha BSC und ebenfalls über meinen christlichen Glauben.

Auf YouTube und der Homepage möchte ich auf einzelne Themen ausführlicher eingehen. Hier bekommst du also einen tiefgehenderen Einblick in mein Leben mit Blindheit und in das, was mich so bewegt. Auch auf der Website und in den YouTube-Videos steht neben der Blindheit mein Leben mit Jesus im Vordergrund.

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr auch weiterhin so fleißig und Zahlreich meine Artikel lest und Perspektivwechsel in Zukunft zu einer Hoffnungsvollen und ermutigenden Kraftquelle für viele werden kann.

Du kannst mir natürlich auch weiterhin eine persönliche Nachricht mit deinem Feedback zukommen lassen, entweder auf Instagram oder auch direkt hier über dieKontaktseite.

In eigener Sache: Perspektivwechsel sucht Verstärkung

Ehrenamtlicher Unterstützer:In für Blog-Gestaltung gesucht

Hallo Zusammen!

Ich heiße Johannes, bin 26 und blind. Seit einiger Zeit betreibe ich den Blog derperspektivwechsel.com, auf dem ich über mein Leben mit Blindheit berichte. Zusätzlich berichte ich auf Instagram als blind_in_berlin https://www.instagram.com/blind_in_berlin/ über Das Leben mit Blindheit in der Hauptstadt. Ein entsprechender YouTube Channel ist gerade im Aufbau: https://youtube.com/channel/UC48sVJ7zFHhPcrlgboLtDDg.

Bei Perspektivwechsel geht es

Darum meinem Alltag mit Blindheit in allen Facetten möglichst authentisch dazustellen. Ich bin ein lebensfroher und meistens sehr positiv denkender Mensch und bin glücklich mit der Blindheit. Ich sehe die Behinderung nicht als etwas negatives, sondern als ganz natürlichen und positiven Teil meiner Persönlichkeit. Ich bin ein großer Anhänger der Disability-Pride-Bewegung und der Behindert und verrückt feiern Parade, die jedes Jahr in Berlin stattfindet. Des Weiteren gibt mir mein christlicher Glaube sehr viel positive Energie. Genau das möchte ich auf meinem Blog abbilden: Lebensfreude, bunt, vielfältig, spaß am Leben und viel Humor.

Da ich meinen Blog weiterentwickeln möchte Bin ich auf der Suche nach einem oder mehreren Unterstützer:Innen für die Gestaltung und Planung des Blocks und der Social-Media-Kanäle.

Das sind die Aufgaben:

⁃ Korrekturlesen von Blogeinträgen und Postings

⁃ Mich beim Erstellen Von Fotos und Videos unterstützen(Fotos machen, Videos drehen oder passende Fotomotive recherchieren)

⁃ Unterstützung bei der visuellen Gestaltung Der Webseite und der Social- Media-Kanäle

⁃ Mich durch Berlin begleiten und Fotos und Videos von meinem Alltag mit Blindheit machen

⁃ Das bringst du mit:

⁃ Interesse an Themen wie leben mit Behinderung, Inklusion und Bloggen

⁃ Einfühlsamkeit und Verständnis für die Situation und den Alltag einer blinden Person in Berlin

Interesse am fotografieren, kurz Videos drehen und der Aufbereitung von Inhalten für die verschiedenen Social-Media-Kanäle

Sehr gerne kannst du dich auch Mit Vorschlägen für Beiträge und zur Gestaltung und Weiterentwicklung meiner Kanäle einbringen.

Grundkenntnisse in der Benutzung von Social-Media-Kanälen sind wünschenswert, darüber hinaus sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich.

Das erwartet dich:

⁃ spannende Einblicke in den Alltag einer blinden Person und die Thematik Inklusion

⁃ Die Möglichkeit, ein Projekt weiterzuentwickeln und gemeinsam mit mir ganz neue Ideen zu entwickeln.

⁃ Die Möglichkeit, dich beim Fotografieren, Video drehen und der Arbeit als Blogger ganz ohne Druck und ungezwungen auszuprobieren

⁃ Gute Gespräche über Gott und die Welt und eine gute Gemeinschaft

Da ich den Blog selber ehrenamtlich betreibe, Kann ich dir für die Arbeit keine finanzielle Vergütung zahlen, aber ich spendiere gerne einen Kaffee oder lade dich auch mal auf ein Essen ein.

Hab ich dein Interesse geweckt? Oder kennst du jemanden, für den das interessant sein könnte?

Dann freue ich mich sehr von dir zu hören:

Mail: derperspektivwechsel@gmail.com

wenn die Kraft nicht reicht wenn die Kraft nicht reicht

Wenn die Kraft nicht reicht

dass mir sehende Menschen die Hilfe verweigern und/oder sich über meine Situation lustig machen ist dabei leider keine Seltenheit. Auch beleidigende und diskriminierende Kommentare bezüglich Blindheit oder Hautfarbe gehören zu meinem Alltag dazu. Für mich fühlt es sich dann immer so an, als wäre in dieser Gesellschaft keinen Platz für mich. Das Gefühl nicht dazuzugehören, Weil man eine Behinderung hat ist jedes Mal sehr schmerzvoll. Leider leben wir in einer Gesellschaft, die auf Perfektionismus, Leistungsdruck und Optimierung ausgelegt ist. Menschen die nicht in die Norm passen, weil sie beispielsweise eine Behinderung haben passen nicht ins Muster, weil sie in den Augen von vielen Menschen zu schwach, zu unselbstständig und nicht gut genug sind. In Verbindung mit dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Ungarn wurde viel darüber gesprochen, dass wir eine offene Gesellschaft sind, in der jeder unabhängig seiner sexuellen Orientierung leben darf. Sehr viele Menschen haben sich für dieses Thema eingesetzt. Ich würde mir wünschen, dass unsere Gesellschaft für das Thema Menschen mit Behinderung genauso sensibel werden würde. laut einer repräsentativen Umfrage unter sehenden Menschen aus dem Jahr 2016 fühlen sich 55 % der Befragten unwohl in der Gegenwart von blinden Menschen. Diese Studie zeigt leider zu deutlich, dass Menschen mit Behinderung immer noch kein normaler und selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sein dürfen. Und ich wünsche mir Menschen um mich herum, bei denen ich einfach ich sein kann, meine Behinderung oder Hautfarbe keine Rolle spielt und bei denen ich nicht ständig das Gefühl haben muss nicht dazuzugehören. Manchmal würde ich viel dafür geben die Blindheit und alles Negative was damit verbunden ist los zu werden. Aber es gibt keinen Ausweg aus der Blindheit, es bleibt nur das weiterkämpfen. Schon morgen kann die Sonne wieder scheinen.auch solche Momente gehören zu meinem Alltag mit Blindheit: eigentlich wollte ich den Freitag Abend gemütlich an der Spree ausklingen lassen. Vom Hackeschen Markt aus wollte ich gemütlich zur Museumsinsel laufen und mich dann an die Spree setzen, um dort die vielen Menschen und die Abendstimmung zu genießen. Vielleicht mit einem Bierchen oder auch einem Döner, an irgendeine Ecke wollte ich mir irgendetwas derartiges besorgen. Am Hackeschen Markt angekommen versuchte ich mir meinen Weg durch die vielen Menschen und die Tische und Stühle der Außengastronomie zu bahnen. Doch so sehr ich mich auch bemühte, immer wieder verlief ich mich und schaffte es nicht den Weg zur Spray zu finden. Leider versagte auch mein Google Maps, es führte mich immer wieder im Kreis herum und war somit keine Hilfe. Die vielen Menschen waren zwar in bester Stimmung, aber in Sachen Hilfsbereitschaft eher eine große Enttäuschung. Entweder ignorierten sie meine Fragen oder machten sich darüber lustig, dass eine blinde Person sich am Hackeschen Markt wieder und wieder verläuft. Nach einer halben Stunde vergeblicher Suche gab ich einfach auf…
Ich hatte keine Kraft mehr mich zu verlaufen, den Lärm und die vielen Menschen um mich herum zu ertragen und auszuhalten, dass sehende Menschen sich über meine Situation lustig machen. Enttäuscht, frustriert und deprimiert fuhr ich wieder nach Hause. Aus dem schönen Freitag Abend ist eine ziemlich traurige Angelegenheit geworden… In diesen Situationen fühle ich mich schwach, hilflos und klein. Während es für die meisten Menschen keine Schwierigkeit ist freitags abends einfach mal gemütlich an die Spree zu gehen bin ich gestern an dieser Aufgabe gescheitert und musste noch erleben, dass sich andere Menschen über meine Situation lustig machen. In diesen Momenten wird mir bewusst, dass meine Blindheit doch eine ziemlich große Einschränkung ist, größer als ich es mir selber manchmal eingestehen möchte. dass mir sehende Menschen die Hilfe verweigern und/oder sich über meine Situation lustig machen ist dabei leider keine Seltenheit. Auch beleidigende und diskriminierende Kommentare bezüglich Blindheit oder Hautfarbe gehören zu meinem Alltag dazu. Für mich fühlt es sich dann immer so an, als wäre in dieser Gesellschaft keinen Platz für mich. Das Gefühl nicht dazuzugehören, Weil man eine Behinderung hat ist jedes Mal sehr schmerzvoll. Leider leben wir in einer Gesellschaft, die auf Perfektionismus, Leistungsdruck und Optimierung ausgelegt ist. Menschen die nicht in die Norm passen, weil sie beispielsweise eine Behinderung haben passen nicht ins Muster, weil sie in den Augen von vielen Menschen zu schwach, zu unselbstständig und nicht gut genug sind. In Verbindung mit dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Ungarn wurde viel darüber gesprochen, dass wir eine offene Gesellschaft sind, in der jeder unabhängig seiner sexuellen Orientierung leben darf. Sehr viele Menschen haben sich für dieses Thema eingesetzt. Ich würde mir wünschen, dass unsere Gesellschaft für das Thema Menschen mit Behinderung genauso sensibel werden würde. laut einer repräsentativen Umfrage unter sehenden Menschen aus dem Jahr 2016 fühlen sich 55 % der Befragten unwohl in der Gegenwart von blinden Menschen. Diese Studie zeigt leider zu deutlich, dass Menschen mit Behinderung immer noch kein normaler und selbstverständlicher Teil der Gesellschaft sein dürfen. Und ich wünsche mir Menschen um mich herum, bei denen ich einfach ich sein kann, meine Behinderung oder Hautfarbe keine Rolle spielt und bei denen ich nicht ständig das Gefühl haben muss nicht dazuzugehören. Manchmal würde ich viel dafür geben die Blindheit und alles Negative was damit verbunden ist los zu werden. Aber es gibt keinen Ausweg aus der Blindheit, es bleibt nur das weiterkämpfen. Schon morgen kann die Sonne wieder scheinen.

Perspektivwechsel goes YouTube

Es gibt mal wieder spannende Neuigkeiten rund um meinen Blog Perspektivwechsel zu berichten. Um noch mehr Menschen zu erreichen gehe ich ab sofort neue Wege, ohne die bisher eingeschlagenen Wege zu vernachlässigen. seit neusten gibt es Perspektivwechsel auch auf YouTube! seit neusten gibt es Perspektivwechsel auch auf YouTube! Auf dem Kanal werde ich ab sofort spannende Videos rund um mein Leben mit Blindheit in Berlin einstellen. Zum Kanal geht es Hier entlang. Bisher findet ihr dort das erste hochgeladene Begrüßungs Video, aber schon bald wird es dort sehr viel mehr zu sehen geben. Schaut euch das Video an, abonniert den Channel und teilt es fleißig, damit noch mehr Menschen zu einem Perspektivwechsel eingeladen werden.

Damit wächst die Welt von Perspektivwechsel um eine weitere Plattform an. Neben der Homepage derperspektivwechsel.com gibt es den Blog mittlerweile auch auf Instagram, Facebook und YouTube .

Während es hier auf der Homepage vor allem Texte und Artikel sind gibt es bei Facebook und Instagram vor allem Fotos und kurz Videos mitten aus meinem alltäglichen Leben. YouTube konzentriert sich vor allem auf etwas längere Videos, in denen ich auch von meinem Leben Berichte und einiges zeigen werde.

Es würde mich freuen wenn ihr mir auf allen Kanälen folgen würdet.