Hast du dich auch schon gefragt, ob Glaube in Krisenzeiten überhaupt noch trägt? Entdecke, warum Gott gerade im Schmerz ganz nah ist und wie neue Hoffnung in dein Leben tritt.

Eine ehrliche Frage im Flugzeug


Stell dir vor, du sitzt im Flugzeug nach Mexiko, 9.000 Meter über dem Boden, und jemand stellt dir die Frage aller Fragen: „Lohnt es sich heute eigentlich noch, an Gott zu glauben?“. In der neuen Folge meines Podcasts „Blind geglaubt“ nehme ich dich mit in diesen Moment. Wir lassen die frommen Floskeln weg und schauen uns die Realität an: Wie passt ein liebender Gott zu Kriegen, Krankheiten und persönlicher Not?

„Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn die Welt um dich herum laut und bunt weiterdreht, während es in deinem Inneren ganz still und dunkel geworden ist. In solchen Momenten fühlen sich einfache Antworten wie Hohn an, weil sie die Tiefe deines Schmerzes gar nicht berühren können.“„Gott begegnet uns nicht mit erhobenem Zeigefinger oder einer theologischen Abhandlung, sondern mit der Wärme seiner Gegenwart in unseren Trümmern. Er mutet uns die Stille nicht alleine zu, sondern identifiziert sich in Jesus so radikal mit unserer Traurigkeit, dass jeder deiner Seufzer ihm bereits vertraut ist.“

Wenn Gott im Dreck neben dir sitzt


Oft denken wir, Glaube sei eine Versicherung gegen Probleme. Doch das ist ein Irrtum. Aber wie kann man Gott vertrauen, wenn das Leben wackelt? Wendy Welt aus den Fugen gerät durch. Kriege, Krisen, Klimawandel und den ganz persönlichen Herausforderungen wie Erkrankungen, Behinderungen, Enttäuschungen, Geld sorgen, persönliche Ängste oder andere persönliche Krisen und Existenzängste?
Ich habe gelernt: Gott nimmt den Schmerz nicht immer sofort weg. Aber er ist da. Er ist der Schöpfer des Universums, der sich klein macht und sich im wahrsten Sinne des Wortes zu dir in den Dreck setzt, um mit dir zu weinen. Das gibt mehr Kraft als jede technische Neuerung oder KI es je könnte.

„Gott ist kein ferner Zuschauer, der uns aus sicherer Distanz beim Scheitern zusieht. Er begegnet uns nicht mit fertigen Lösungen, sondern mit der radikalen Zusage, dass er in Jesus selbst Mensch geworden ist, um unseren Schmerz von innen heraus zu kennen. Wenn alles um dich herum zerbricht, musst du dich nicht erst mühsam aufrappeln, um zu ihm zu kommen. Er ist bereits da, mitten in deinen Trümmern, und hält das Dunkle gemeinsam mit dir aus, bis das erste Licht der Hoffnung wieder sichtbar wird.“

Hoffnung ist kein Wunschkonzert, sondern eine Zusage


In meinem Alltag als blinder Pastor in Ausbildung kämpfe ich selbst oft mit Erschöpfung oder gesundheitlichen Rückschlägen. Aber ich halte mich an einer Zusage fest: „Siehe, ich mache alles neu“. Das ist ein sogenanntes „Evergreen-Thema“ – eine Hoffnung, die mich heute und in zwei Jahren noch genauso trägt, wie sie vor 2000 Jahren Menschen getragen hat und ganz gewiss auch noch in 2000 Jahren Menschen Zuversicht und Halt gibt.

„Diese Hoffnung ist kein billiges Pflaster, das wir über unsere Wunden kleben, sondern ein Fundament, das tiefer reicht als jeder Abgrund. Wahre Zuversicht speist sich nicht aus der Abwesenheit von Problemen, sondern aus der unerschütterlichen Zusage Gottes, dass das Dunkle niemals das letzte Wort behalten wird. Es ist der mutige Blick nach vorne, der darauf vertraut, dass Gott bereits jetzt in deinen Trümmern an etwas Neuem arbeitet, auch wenn du die Umrisse noch nicht erkennen kannst. Diese Zusage ist ein Anker für deine Seele, der dir die Freiheit gibt, heute schwach zu sein, weil die Zukunft bereits in seinen Händen liegt.

Was hilft, wenn der Glaube wackelt?


Hier sind drei Gedanken, die du aus der aktuellen Folge mitnehmen kannst:

  • Gott hält deine Wut aus: Du musst nicht perfekt sein, um mit ihm zu sprechen.
  • Perspektivwechsel: Hoffnung beginnt dort, wo wir aufhören, alles allein lösen zu wollen.
  • Gemeinschaft im Schmerz: Du bist mit deinen Zweifeln nicht allein.

Lust auf die ganze Folge?

Hör hier in die neueste Folge rein und lass dich ermutigen 

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